Nr. 1 (2021)

Die Bearbeitung und Transformation sozialer Ungleichheit und gesellschaftlich produzierter Ungleichwertigkeit(-en) sind zentrale Handlungsfelder der Sozialen Arbeit. Dabei besitzt die sozialarbeiterische Praxis einerseits transformatorisches Potenzial, andererseits kann sie selbst Ungleichheitsschemata und Differenzen reproduzieren. In diesem fünften Heft setzen wir uns anhand ausgewählter Schwerpunkte mit Ungleichheit auseinander und bieten Impulse und Handlungsmöglichkeiten für die sozialarbeiterische Praxis.

Nr. 1 (2022)

Migrationsgesellschaftliche Verhältnisse haben nicht nur Auswirkungen auf die Adressat*innenstruktur der Sozialen Arbeit, sondern auch auf die Struktur der Fachkräfte. Das bedeutet, dass die Zusammensetzung der Fachkräfte ebenso heterogener wird wie die der Klient*innen.
Es ist daher notwendig, dass sich Sozialarbeiter*innen bereits in ihrer Ausbildung intensiv mit Themen wie Migration, Rassismus und Diversität auseinandersetzen, um frühzeitig eine Sensibilisierung vorzunehmen und sowohl unterschiedliche Bedarfe als auch unterschiedliche Machtpositionen erkennen zu können. Dieser Band beleuchtet – immer mit Blick auf die Praxis – Herausforderungen der Sozialen Arbeit im Kontext von Migration, Rassismus und Diversität.

Nr. 1 (2019)

Die Heftreihe Perspektiven ist ihrem Selbstverständnis nach ein Debatten- und Beitragsforum. Das zweite Perspektiven-Heft enthält zwei Beiträge, die aus islamischer und christlicher (katholischer) Perspektive das Verhältnis von Religion und Sozialer Arbeit bzw. sozialem Handeln darlegen und kritisch erörtern.

Nr. 1 (2024)

Die Reihe Perspektiven bietet in regelmäßigen Abständen verschiedene Blickwinkel auf Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft und muslimische Wohlfahrtspflege. Dabei setzt sie auf interdisziplinäre wissenschaftliche Zugänge, Praxisnähe und abwechslungsreiche Themensetzungen. 


Freiwilliges Engagement im Kontext von Flucht und Asyl bringen sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Um neue Perspektiven auf das Engagement zu erlangen, ist zunächst die Relevanz der pädagogischen Praxis zu eruieren. Dabei dürfen die Handlungsmöglichkeiten und Motivationen der verschiedenen Akteur*innen nicht außer Acht gelassen werden, im Gegenteil. Eine Forschung, die diese Aspekte vordergründig einbezieht, wird praxisrelevantes Wissen ableiten. Das vorliegende Heft stellt Forschungsergebnisse zu Freiwilligenarbeit im Kontext von Flucht und Asyl vor. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie sich die Forschungspraxis gestalten sollte, um Freiwilligenarbeit multiperspektivisch zu analysieren.

Nr. 1 (2018)

Die in diesem Heft abgedruckten Beiträge wurden im Dezember 2017 im Kontext eines Workshops in Osnabrück einem ausgewählten Fachpublikum zur Diskussion gestellt. Die Autor*innen dieses Perspektivenbandes diskutieren zum Auftakt der Reihe, wie Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft aussehen kann, wie sich Gesellschaften und Soziale Arbeit gegenseitig beeinflussen und welche Rolle eine muslimische Wohlfahrtspflege in Zukunft spielen könnte.

Nr. 2 (2021)

Das Thema muslimische Wohlfahrtspflege wird seit dem Jahr 2014 von Politik und Zivilgesellschaft diskutiert. Die Beiträge des vorliegenden Hefts befassen sich mit dem aktuellen Sachstand im Themenfeld muslimische Wohlfahrtspflege. Betrachtet werden insbesondere Hindernisse und Problemlagen, die muslimische Akteur*innen bewältigen müssen.

Nr. 1 (2025)

Zivilgesellschaftliches Engagement steht in Deutschland unter wachsendem Druck. Angesichts multipler Krisen, zunehmender Ressourcenkonflikte und einer spürbaren gesellschaftlichen Polarisierung sehen sich Initiativen mit erschwerten Bedingungen konfrontiert. Im Zentrum dieses Hefts stehen zwei Initiativen, die mit ihrem Einsatz für demokratische Teilhabe und gegen Diskriminierung konkrete Zeichen setzen: die Frauen für Demokratie aus Vechta und die Herner Moscheegemeinde Röhlinghausen. Ergänzt durch redaktionelle Einordnungen zeigen die Interviews, wie Engagement auch unter schwierigen Bedingungen möglich bleibt – und warum Solidarität, Vielfalt und Bildung entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.

Nr. 1 (2023)

Der Umgang mit jungen Menschen gehört zu den Kernbereichen sozialer Arbeit. Heranwachsende und Jugendliche bewegen sich zu einem großen Teil in Räumen mit vorgegebener komplexer Struktur und Hierarchie und müssen sich in diesen zurechtfinden, Bewältigungsstrategien finden und vielfältige soziale Beziehungen gestalten.


Kommen Faktoren wie Migration und Flucht und eine oft stigmatisierende öffentliche Wahrnehmung hinzu, ergibt sich daraus eine schier unbewältigbare Aufgabe für Räume und Institutionen.

Nr. 2 (2020)

Die Reihe Perspektiven bietet in regelmäßigen Abständen verschiedene Blickwinkel auf Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft und muslimische Wohlfahrtspflege. Dabei setzt sie auf interdisziplinäre wissenschaftliche Zugänge, Praxisnähe und abwechslungsreiche Themensetzungen.


Basierend auf der gemeinsamen Tagung mit Prof. Dr. Anil Bhatti aus Neu-Delhi zum Umgang mit Differenz in der Sozialen Arbeit widmet sich dieses vierte Heft dem Konzept der Ähnlichkeit als Gegenentwurf zur Perspektive der Differenz. Das Heft bietet Impulse für die Soziale Arbeit und zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele das Potenzial ähnlichkeitsorientierten Denkens in der sozialarbeiterischen Praxis.

Nr. 2 (2024)

In einer zunehmend globalisierten Welt stehen Fachkräfte der Sozialen Arbeit vor der Herausforderung, auf die vielfältigen Auswirkungen von Migration zu reagieren. Das Heft beleuchtet zentrale Themen wie kulturelle Vielfalt, Mehrsprachigkeit und die Prävention von religiös begründetem Extremismus. Durch praktische Beispiele und theoretische Reflexionen zeigen die Beiträge, wie soziale Projekte zur Förderung von Empowerment und der Schaffung sicherer Räume beitragen können. Dabei wird betont, dass soziale Gerechtigkeit und der Abbau von Vorurteilen entscheidend für eine inklusive Gesellschaft sind.

Nr. 1 (2020)

Dieses dritte Heft ist den Grundlagen islamischer Wohlfahrtspflege, wie sie die klassische Theologie des sunnitischen Islam aus den Quellen für die Offenbarung formuliert, gewidmet; neben einschlägigen Stellen des Korans im Verständnis der klassischen Koranauslegung werden Diskussionen der Disziplin der islamischen Theologie betrachtet, die sich mit der praktischen Seite der Religion befasst.