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Fatih Kaya

Abstract

In der mediatisierten Lebenswelt junger Menschen spielen das Internet und insbesondere soziale Medien eine prägende Rolle für die Alltagsgestaltung, soziale Beziehungen, Informationsgewinnung, Orientierung und Identitätsarbeit. Genau diese Bedeutung macht soziale Medien zugleich zu zentralen Anknüpfungspunkten für islamistische Akteur:innen, die Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Anerkennung und religiöser Wissensaneignung ideologisch rahmen und dadurch Radikalisierungspotenziale befördern können. Auf Grundlage aktueller Studien untersucht der Beitrag das Social-Media-Nutzungsverhalten junger Muslim:innen und arbeitet zunächst heraus, welche Funktionen digitale Plattformen in ihrem Alltag übernehmen. Anschließend wird anhand einer Analyse islamistischer Kommunikationsstrategien aufgezeigt, wie gesellschaftliche Erfahrungen in polarisierende Deutungsangebote überführt werden, die antidemokratische und radikale Weltbilder stabilisieren können. Darauf aufbauend entwickelt der Beitrag eine konzeptionelle Bestimmung Social-Media-basierter Prävention und stellt praxisnahe Präventionstools vor.

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Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Islamistische Radikalisierung, Social-Media und Präventionstools. (2026). Perspektiven - Soziale Arbeit in Der Migrationsgesellschaft Und Muslimische Wohlfahrtspflege, 1, 10-45. https://doi.org/10.48439/perspektiven.1-2026.398.v

Literaturhinweise