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Perspektiven 2/2021
Araththy Logeswaran
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Veröffentlicht Mai 11, 2021

Abstract

Seit der rassistischen Ermordung von George Floyd im Jahr 2020 durch Polizeigewalt erlangt die Black-Lives-Matter-Bewegung (BLM) erneut an Bedeutung. Auch die Fachkräfte der Sozialen Arbeit haben es sich zu Aufgabe gemacht, Unrechtserfahrung zu bekämpfen, wozu auch Rassismuserfahrungen zählen. Um jedoch dem sozialarbeiterischen Auftrag gerecht zu werden, sind Sozialarbeitende dazu angehalten, ihre Eigenbeteiligung an (re-)produzierenden Prozessen rassismuskritisch zu hinterfragen. Dieser Beitrag erläutert zunächst, was unter soziale Bewegung zu verstehen ist. Anschließend daran wird der Entstehungskontext der BLM wiedergegeben, um dann schlussendlich der Frage nachzugehen, wie Fachkräfte der Sozialen Arbeit auf soziale Bewegungen reagieren sollten. Hierzu werden zum Schluss zwei Handlungsperspektiven für Sozialarbeitende formuliert.