(Re-)Produktion von Bildungsungleichheit im Übergang von Vorbereitungs- in Regelklassen
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Abstract
Die Beschulung neu migrierter Schüler:innen mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen erfolgt in der Regel zunächst in Vorbereitungsklassen, in denen die Kinder und Jugendlichen überwiegend oder ausschließlich Deutsch lernen, um sie für eine anschließende oder parallel stattfindende Beschulung in einer bereits bestehenden Regelklasse vorzubereiten. Dieser Übergang ist bildungsbiografisch bedeutend, aber bildungspolitisch wenig geregelt. Mithilfe einer Sekundäranalyse dreier qualitativer Forschungsprojekte wird dieser Übergang vor dem Hintergrund bildungsungleichheitsrelevanter Überlegungen betrachtet.
(Re-)Production of Educational Inequality in the Transition from Preparatory to Mainstream Classrooms
In Germany, newly arrived students with little or no knowledge of German are initially enrolled in so-called introductory classes. In order to prepare the children and adolescents for the full transition to the mainstream classrooms, they are taught predominantly, sometimes even exclusively, the German language. The transition is significant for the educational trajectory of the newcomers. However, there are only few legal regulations for the transition phase. Using a secondary analysis of three qualitative research projects, this transition is analyzed in relation to theories of educational inequalities.