Negotiating Migration: An Outlook from the Perspectives of Historical Migration Research
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Abstract
Since the late 1980s, historical migration research has delved into many forms and instances of migration as well as discourses on spatial movement. However, a tendency exists to focus on individual cases and experiences without attempting to integrate them or relate them to one another. Efforts to offer new, overarching, and integrating perspectives by engaging with the regime concept can be a reaction to this situation. This research examines this context. It aims to clarify analytical perspectives in historical migration research and provide an outline of the concept of migration regimes as well as an approach to analyzing the negotiation processes that shape and produce migration.
Migration aushandeln. Perspektiven aus der Historischen Migrationsforschung
Die Historische Migrationsforschung hat insbesondere seit den späten 1980er Jahren eine Vielzahl von Migrationsformen, Wanderungsvorgängen und Diskursen über räumliche Bewegungen erschlossen. Ausmachen lässt sich allerdings eine Tendenz, es bei einem Nebeneinanderstellen isolierter Einzelperspektiven zu belassen. Als eine Reaktion darauf kann das Bemühen verstanden werden, neue übergreifende und zusammenführende Perspektiven durch die Auseinandersetzung mit dem Konzept der Regime zu bieten. In diesen Kontext siedelt sich der vorliegende Beitrag an. Ihm geht es darum, Beobachtungsperspektiven der Historischen Migrationsforschung zu verdeutlichen und ein Konzept von Migrationsregimen sowie einen Ansatz über die Analyse von Aushandlungsprozessen zu skizzieren, die Migration formen und herstellen.