Perspektiven - Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft und muslimische Wohlfahrtspflege https://journals.ub.uni-osnabrueck.de/index.php/perspektiven <p>Die Reihe Perspektiven bietet in regelmäßigen Abständen verschiedene Blickwinkel auf Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft und muslimische Wohlfahrtspflege. Dabei setzt sie auf interdisziplinäre wissenschaftliche Zugänge, Praxisnähe und abwechslungsreiche Themensetzungen. Die Autor*innen dieses Perspektivenbandes diskutieren zum Auftakt der Reihe, wie Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft aussehen kann, wie sich Gesellschaften und Soziale Arbeit gegenseitig beeinflussen und welche Rolle eine muslimische Wohlfahrtspflege in Zukunft spielen könnte.</p> Institut für Islamische Theologie (IIT) der Universität Osnabrück de-DE Perspektiven - Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft und muslimische Wohlfahrtspflege 2626-3645 Einleitung https://journals.ub.uni-osnabrueck.de/index.php/perspektiven/article/view/79 Samy Charchira ##submission.copyrightStatement## 2020-03-10 2020-03-10 1 5 9 Zakāh und ṣadaqah als klassische Grundlagen islamischer Wohlfahrtspflege https://journals.ub.uni-osnabrueck.de/index.php/perspektiven/article/view/80 <p>Dr. Jens Bakker, Islamwissenschaftler mit Schwerpunkt auf Geistes- und Wissenschaftsgeschichte der islamischen Welt und Mitglied der Forschungsgruppe „Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“ am Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück, zeigt in diesem als Einführung konzipierten Artikel, dass Wohlfahrtspflege zur Lebensmitte der islamischen Religion gehört, also eines ihrer zentralen Anliegen bildet. Dazu werden Offenbarungstexte und Quellen für die klassische Theologie des sunnitischen Islam betrachtet, die Arten und Normativität der Wohlfahrtspflege behandeln: Es wird deutlich, dass die Forderung, in der Gesellschaft Bedarfsausgleich zu schaffen, zu den ältesten Elementen der islamischen Offenbarung gehört und in der historisch wirkmächtigsten Ausprägung sunnitischer Theologie verschiedene Handlungsformen hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit und konkreten Gestalt differenziert diskutiert werden. Außerdem wird einschlägige Sekundärliteratur herangezogen, die einen Blick in die Umsetzung der Forderung der Religion nach Wohlfahrtspflege in der Geschichte erlaubt.</p> Dr. Jens Bakker ##submission.copyrightStatement## 2020-03-10 2020-03-10 1 11 73